GeistReich

Herzlich Willkommen

Hier findest Du immer wieder neue Heil-Geschichten, Gedichte und Einsichten von mir. Themen, die mir WERTVOLL und WICHTIG sind.


Viel Spaß beim Stöbern.

WIE DAS LEBEN SPIELT


Gestern war ich Blut spenden – zum 14. Mal.

Und zum ersten Mal lag ich auf der Liege und habe ganz viel Segen für die dieses Blut irgendwann empfangende Person mitgeschickt, habe mir vorgestellt, wie sie gesund wird und wieder glücklich herumspringen kann.

Und zum ersten Mal war es für mich ein TOTAL ERFÜLLENDES ERLEBNIS.

Ich habe GANZ BEWUSST GEDIENT und nicht nur Gutes getan, weil man das halt so macht,

vor allem mit der universellen Blutgruppe 0+, die für alle Blutgruppen verträglich ist.

Das BEWUSSTE DIENEN löste ZUFRIEDENHEIT, GLÜCK und FREUDE in mir aus.

Es war das erste Mal, dass ich solche direkten Zusammenhänge so deutlich in mir registriert habe.

 

Danach verzehrte ich mein wohlverdientes Vesper in der Natur.

Ich saß am Zufluss der Kander in den Rhein.

Ruhig und bedächtig strebt an dieser Stelle das Rhein-Wasser der Nordsee zu.

Quirlig, lebendig und wild, wie ein Bergbach fließt die Kander in den Rhein.

Es war mir als würde Mutter Rhein lächelnd ihren Sohn in die Arme schließen.

Doch die Quirligkeit, das Lebendige war ein paar Meter weiter nicht mehr zu sehen,

einfach aufgenommen in den großen Fluss (des Lebens).

 

So wird es wohl auch mit meiner Blutspende geschehen.

 

Dieses „Aufgenommen werden“ führte mich weiter zu einem Thema, das mich im Moment sehr beschäftigt:

SYNCHRONISIEREN!

2 Systeme werden miteinander verbunden und Daten ausgetauscht, so dass anschließend beide Systeme mit den gleichen Daten arbeiten können, zur Vereinfachung und Erleichterung des Lebens.

So sollte es zumindest sein.

 

Doch ich fühlte mich mit diesem Wort nicht wohl.

Ich konnte mich mit der Synchronisierung von PC und Laptop nicht anfreunden. Weshalb nicht?

Ich spürte eine Last darauf liegen. Die Last der GLEICHSCHALTUNG. Das bedeutete für mich:

- übergriffiges „alle müssen gleich leben“

- keine andere Meinung haben dürfen,

- sich selbst aufgeben (müssen).


Ich nahm Synchronisierung plötzlich nicht mehr nur technisch wahr.

Mein Thema damit brachte mir meine gestörte Beziehung zu meiner männlichen Kraft ins Bewusstsein, denn für mich ist Technik noch immer eine überwiegend männliche Domäne. Und wenn Technik nicht rund läuft, dann erkennt jeder die Macht, die darin steckt.

Ich hatte Angst vor meiner eigenen urmännlichen wilden Kraft entwickelt, die ich im Aufgeben von mir abgespalten hatte.

Für die Art wie ich mein Leben (über)lebte, nahm ich sie als gefährlich wahr.

 

SYNCHRONISIERUNG geschieht in jedem Moment auch zwischen Menschen oder Mensch und Natur.

Synchronisieren ist ein Akt des Befruchtens und des Austauschs.

Dazu gehört ein Raum, der aufnimmt und in sich wachsen lässt – eine weibliche Eigenschaft.

Dazu gehört ein Impuls, der sich hineingibt wie eine Initiation – eine männliche Eigenschaft.

Jeder Mensch trägt beide Eigenschaften in sich.

Benutzt er sie wertschätzend und wohlwollend, bereichert und erweitert eine Synchronisierung unseren Horizont.

Benutzt er sie unbewusst oder übergriffig, kommt es einem Missbrauch gleich – egal auf welcher Ebene.

 

Das EREIGNIS SELBST ist ERFÜLLENDE HINGABE.

Übergriffige Gleichschaltung endet, wo SYNCHRONISATION in ANERKENNUNG und WERTSCHÄTZUNG der Gaben,

die ich gebe oder bekomme, geschieht.

Dann wird es zu DIENENDER LIEBE.

 

Jetzt ist die Zeit mich wieder mit meiner männlichen Kraft zu vereinigen, ihre Initiation in meine wahre Urkraft anzunehmen, mich von ihr immer wieder befruchten zu lassen und ganz zurückzukommen in das Zuhause in mir. Das ist ein Wunsch seit Jahren!

 

Meine technischen Themen machten mich auf die Abspaltung aufmerksam.

Die Natur zeigte mir eine klassische Synchronisierung ganz neutral als einfache Tatsache der Schöpfung.

In dieser 14. Blutspende lebte ich die Lösung bereits, bevor ich sie bewusst erkannte.

 

Ich danke der Technik, die mich hierhin geführt hat.

Ich danke all den Zeichen und Wundern, die das Leben mit sich bringt, um uns heilen und innerlich wachsen zu lassen.

Ich danke mir, dass ich Augen, Ohren, Empfindungen und Talente nutze, um alles so differenziert wahrnehmen und verarbeiten zu können.

 

Ich danke mir, dass ich ein Potential habe, das jemandem Anderen nützlich ist und bereichern kann.

Ich danke mir, dass ich geben kann und will.

Ich gebe ganz bewusst.

Ich danke dem Anderen, dass ich ihm behilflich sein darf.

Ich nehme ganz bewusst an, was mir dient.

Ich danke, dass daraus für alle Beteiligten etwas fruchtbares Neues entstehen kann.

Ich sage Nein, wo es nicht für mich passt.

 

Das ist Leben pur. Das ist NaturCoaching pur.

Solche Rätsel des Lebens zu lösen, das ist meine Freude.

 

Die ersten Vorbereitungen zum Einrichten der Synchronisation von PC und Laptop laufen.

 

05.06.2021

für kleine und innere Kinder:


 märchenhaften Geschichte von Zipp und Zapp, den Zwergenzwillingen,

Geschichte über die Suche nach sich selbst

und was Hilfsbereitschaft, Liebe, Mitgefühl, Geradlinigkeit

und persönliche Entwicklung damit zu tun haben.

Happy End inklusive.

Wem bist Du heute das Licht in der Schule des Lebens?

Danke für Dein Leuchten.


Diese Geschichte ist in mir entstanden als ich Schulbegleiterin für einen Jungen mit Autismus-Spektrum-Störung war.

Er war mein Licht der Inspiration.  Danke.


veröffentlicht 05.12.2020


Was wäre wenn . . .     

in diesem Gedicht . . .


Herz und Verstand,

Gefühl und Gedanken,

Kind und Erwachsene,

Mann und Frau

Innen und Außen,

Du und Ich

zusammenkommen würden?


Wie würde sich Deine Sicht auf

die Themen Deines Lebens verändern?

               Miteinander gehen!


Der rechte Fuß sagt: “Ich schreite voran.”  Dem linken Fuß ist das nicht recht:
“Wo gehst du hin, ich weiß es nicht, dabei wird mir ganz schlecht.”


Der rechte Fuß spricht: “Vertrau’ mir doch.” Der linke Fuß, er kann das nicht:
“Ich sehe nichts, ich habe Angst, etwas versperrt die Sicht.”


Der rechte Fuß schimpft: “Hab’ dich nicht so.” Stampft ungeduldig auf die Erde.
Der linke Fuß, er wispert leise: “Mit Wut wird das nichts werden.”


Der rechte Fuß fragt: “Was ist denn los? Ich kann es nicht verstehen.”
Der linke Fuß fasst Zuversicht und sagt ihm vor dem Gehen:


“Du, rechter Fuß, du gehst zu schnell, das ist mein Tempo nicht,

da komme ich nicht hinterher, erst fühlen - das muss ich.”


Der rechte Fuß fragt: “Wie machst du das?” Der linke Fuß, er lächelt und spricht:
“Ich fühle mit dem Herzen. und mit dem göttlichen Licht.”


Nun ist dem rechten Fuß ganz wirr, bleibt stehen, schaut sich um.
Er kennt nur Tatkraft, Mut und Vorwärts geh’n. Ist davon etwas Herz und Licht?


Herz und Verstand, sie sind verwirrt, Der linke Fuß kennt das sehr gut,
klärt endlich seinen Partner auf, dass der nicht mehr im Dunkeln irrt.


Der rechte Fuß erkennt nun auch, wie alles neu zusammenfließt,
die Sicht ist frei auf diesen Weg, auf den sich Herz und Licht ergießt.


Der rechte Fuß sagt: “Ich schreite voran.” doch wartet geduldig auf den Linken.
Der linke Fuß sagt: “Ja, jetzt kann ich sehen, wohin wir gemeinsam gehen.”


 29.12.2012